Stationäre Kinder- und Jugendhilfe

Stationäre Kinder- und Jugendhilfe: Halt geben und Perspektiven schaffen

Unsere stationären Jugendhilfeeinrichtungen bieten jungen Menschen im Alter von 6 bis 21 Jahren, die vorübergehend oder dauerhaft nicht im Elternhaus leben können, einen sicheren und geschützten Ort. Hier finden sie Halt, klare Strukturen und professionelle Begleitung, um neue Perspektiven zu entwickeln und Schritt für Schritt mehr Selbstständigkeit zu erlangen.

Drei Einrichtungen – individuelle Schwerpunkte

Der DRK-Kreisverband Germersheim bietet drei stationäre Jugendhilfeeinrichtungen mit unterschiedlichen pädagogischen Schwerpunkten. Alle Einrichtungen arbeiten auf hermeneutischer Grundlage und legen besonderen Wert auf eine klare, verlässliche und transparente Tagesstruktur.

Pädagogische Arbeit auf Grundlage gemeinsamer Werte

Die Arbeit der Teams orientiert sich an den sieben Grundsätzen der Internationalen Rotkreuz- und Rothalbmond-Bewegung sowie an den vier Leitwerten Ehrlichkeit, Transparenz, Respekt und Fairness. Im Mittelpunkt steht die individuelle Entwicklung der Kinder, Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Dabei werden soziale Kompetenzen, Selbstvertrauen und ein sicherer Umgang mit persönlichen Herausforderungen gestärkt.

Unsere Einrichtungen

Das Haus des Lebens in Kandel betreut überwiegend psychisch erkrankte Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene im Alter von 6 – 21 Jahren auf insgesamt 3 Wohngruppen.

Die Hauptaufgaben der multiprofessionellen Teams beziehen sich hierbei auf die Unterstützung im Umgang mit den Diagnosen und Störungsbildern.

Aufgrund der psychischen Beeinträchtigung fällt den jungen Menschen die Gestaltung einer gesunden Lebensweise oftmals schwer, weshalb sich das Haus des Lebens die gemeinsame Bearbeitung der individuellen Lernfelder zur Aufgabe gemacht hat. In diesem Zusammenhang bedarf es eine enge Begleitung und Unterstützung in Krisensituationen durch ausgebildete Pädagogen und Fachdienste und zudem einen intensiven Austausch mit Therapeuten, Psychiatern und der Kinder- und Jugendpsychiatrie.

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Haus der Zuversicht, Rülzheim – Neueröffnung im Sommer 2026

Das Henry-Dunant-Haus in Wörth am Rhein ist eine interkulturelle Jugendhilfeeinrichtung und arbeitet aktuell mit unbegleiteten minderjährigen Asylsuchenden.

Die Jugendlichen kommen meist aus Kriegsgebieten und sind aufgrund dessen nach Deutschland geflüchtet. Die Hauptaufgabe des multiprofessionellen Teams ist die Betreuung und Begleitung der Jugendlichen im Alltag, sowie die Integration an deutschen Schulen und Vereinen. Weitergehend müssen alle Jugendlichen das Asylverfahren durchlaufen und benötigen hier die Unterstützung der pädagogischen MitarbeiterInnen.

Zu den Kernaufgaben zählen unter anderem das Heranführen der Jugendlichen an die deutschen Werte und Normen, sowie eine adäquate Unterstützung und Begleitung bei beispielsweise dem Erlernen der deutschen Sprache, Unterstützung und Heranführen bei hauswirtschaftlichen Aufgaben, Aufgabenbewältigung im Rahmen der Hygieneerziehung und Gestaltung einer sinnvollen Freizeit.

Aufnahmeanfragen richten Sie bitte an folgende E-Mail-Adresse: belegung@drk-kv-germersheim.de.

 

Die Aufnahme erfolgt grundsätzlich auf Anfrage des zuständigen Jugendamtes und nach Durchführung eines ausführlichen Aufnahmeverfahrens.

Anfragen im Rahmen einer Inobhutnahme bilden hiervon eine Ausnahme. Die Hilfen werden auf Grundlage der §§ 27 i. V. m. 34, 35a, 41 und 42 SGB VIII erbracht.

Ihre Ansprechpartner und Ansprechpartnerinnen

Jonathan Walz, Einrichtungsleitung
,,Haus des Lebens“, Kandel
Telefon: 07275 / 947 93 0
Nina Karle, Einrichtungsleitung
,,Haus der Zuversicht“, Rülzheim
Telefon: 07272 / 90330-10
Natalie Kriechbaumer, Einrichtungsleitung
,,Henry-Dunant-Haus“, Wörth
Telefon: 07271 / 4990105